Bildbearbeitung

FaceApp – gehypter Datensammler

FaceApp – Was kann sie?

Fotos verändern, damit experimentieren, sich schminken, altern lassen oder verjüngen – mit ein paar Klicks… all dies bietet die FaceApp. Sie ist erhältlich für Android und iOS und derzeit sehr beliebt. Eine KI übernimmt die Gesichtstransformation der Bilder.

Es gibt eine Gratis-Version mit Werbung. Die Pro-Version mit allen Features kostet 44€ oder 20€ im jährlichen Abonnement.

Das klingt doch alles gut. Wo ist der Haken?

Um die Fotos zu bearbeiten bzw. zu verändern, werden sie auf den Server des Entwicklers Wireless Lab OOO hochgeladen. Nach den AGB kann der Hersteller die Bilder beliebig weiterverwenden und auch vermarkten. Dazu kann die Firma aus Russland sogar den gespeicherten Namen des Nutzers angeben.

Was gibt es für Alternativen?

Wer Bilder und Videos mit Filtern und Effekten verändern möchte, kann die Apps MSQRD (iOS) oder Meitu (Android und iOS) verwenden. Man sollte sich allerdings auch hier die AGB durchlesen.
Bei Meitu werden die Fotos sehr kitschig und mangaähnlich. Die App will Zugriff auf die SIM-Karte und möchte Gerätedaten auslesen.
Bei MSQRD können Videos verfremdet werden bzw. Masken über das eigene Gesicht im Video gelegt werden. Die App wurde durch Facebook übernommen. Daher sollte hier ebenfalls vorsichtig mit eigenen Daten umgegangen werden.

Weitere Infos:
MSQRD – Artikel bei Chip.de
Meitu – Artikel bei Chip.de

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