Spielen in der App

Slogans für Spiele wie „Coin Master“ oder „Candy Crush Saga“ werben mit Sprüchen, die Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen eine spannende und abenteuerreiche Zeit versprechen.

Ab welchem Alter sind diese Spiele aber geeignet?

Was ist positiv oder harmlos?

Die Spiele sind zunächst kostenfrei und zeigen generell keine Gewalt. Die Grafiken sind bunt und sprechen Kinder an. Kleine und überschaubare Runden, bei denen man Geschenke erhält, sich vernetzt und schnell Erfolg hat, fesseln Kinder. Die Freigabe ist meist ab 0 Jahren. Diese Gründe sprechen erst einmal für diese Spiele-Apps.

Was ist kritisch zu sehen?

Es gibt In-App-Käufe, die für Kinder und Jugendliche problematisch sind. Bei „Coin Master“ wird Glücksspiel simuliert und echtes Geld kann investiert werden, um weitere Spins zu kaufen. Dies überblicken Heranwachsende selten. Neue Spielfiguren bei „Mario Kart Tour“ muss man mit echtem Geld erwerben.

Weiterhin gibt es Werbeeinblendungen bei den meisten kostenfreien Varianten.

Was ist bisher an Maßnahmen geschehen?

Die Altersstufe von „Coin Master“ wurde auf 16 angehoben. Dies ist ein erster Schritt in Richtung Jugend(medien)schutz.

Was können Eltern tun?

Ein Passwortschutz sollte In-App-Käufe für jüngere Kinder verhindern und Jugendschutzeinstellungen an den Geräten der Kinder sind empfehlenswert. Eltern sollten darauf achten, Altersempfehlungen einzuhalten – auch gegen den Druck von Peers.

Mit den eigenen Kindern über die Spiele, deren Spaß und Risiko zu reden, gemeinsam zu spielen und Regeln festzulegen, ist wichtig, um Kinder medienkompetent zu machen.

Weitere Informationen: Schau-hin.info.

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