Soziale Teilhabe – für eigene Werke

Wie nutzt Instagram die Werke von Nutzern?

Instagram sichert sich in den AGB eine Lizenz, gepostete Inhalte weltweit nutzen zu dürfen. Die Nutzungsrechte an Fotos, Bildern oder anderen Inhalten räumt ein User mit Anerkennung der AGB dem Dienst ein. Dazu gehören kopieren, öffentlich anzeigen, Derivate erstellen, Modifizierungen vorzunehmen sowie das Recht der Unterlizenzierung.

Wie ist der Wortlaut in den AGB?

„Wir beanspruchen nicht das Eigentum an deinen Inhalten, sondern du gewährst uns eine Lizenz, sie zu nutzen.
Es ändert sich nichts in Bezug auf deine Rechte an deinen Inhalten. Wir beanspruchen nicht das Eigentum an deinen Inhalten, die du auf dem oder über den Dienst postest. Stattdessen gewährst du uns hiermit, wenn du Inhalte, die durch geistige Eigentumsrechte geschützt sind (wie Fotos oder Videos), auf oder in Verbindung mit unserem Dienst teilst, postest oder hochlädst, eine nicht-exklusive, übertragbare, unterlizenzierbare und weltweite Lizenz, deine Inhalte […] zu hosten, zu verwenden, zu verbreiten, zu modifizieren, auszuführen, zu kopieren, öffentlich vorzuführen oder anzuzeigen, zu übersetzen und abgeleitete Werke davon zu erstellen, damit wir den Instagram-Dienst zur Verfügung stellen können. Du kannst diese Lizenz jederzeit beenden, indem du deine Inhalte oder dein Konto löschst. Inhalte erscheinen allerdings weiterhin, wenn du sie mit anderen Personen geteilt hast und diese sie nicht gelöscht haben.“ (https://help.instagram.com/581066165581870 am 3.7.2020)

Was kann ich dagegen tun?

Wer nicht möchte, dass eigene Werke von Instagram in dieser Art genutzt werden dürfen, darf den Dienst nicht nutzen bzw. darf keine eigenen Inhalte hochladen. Alternativ kann man gezielt auswählen, welche Werke man in welcher Qualität postet.

Oder man nutzt Instagram gezielt als Vermarktung eigener Werke, um bekannter zu werden.

Wie die eigenen Bedürfnisse sind, entscheidet schlussendlich jeder selbst.

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