Corona + Medien

Corona = mehr Medienzeit

Wer misst die Medienzeit?

Die JIM-Studie fragt Jugendliche zwischen 12 und 19 nach ihrer Mediennutzung und nach der Ausstattung. Dabei spielt auch die Nutzungsdauer eine Rolle. Diese erfolgt jedes Jahr, seitdem es die Studie gibt. Es wurden 1200 Personen im Sommer 2020 befragt.

Was hat sich mit der Corona-Pandemie verändert?

Nach den Ergebnissen der JIM-Studie steigt die mit Medien verbrachte Zeit der Jugendlichen. Zudem nahm der Besitz eines eigenen Endgeräts zu. Mittlerweile haben 72% eine eigenen PC oder Laptop und 38% ein eigenes Tablet. Die Internetzeit stieg um fast eine Stunde auf im Durchschnitt 258 Minuten täglich.

Was hat den Anstieg verursacht?

Durch die Schließung der Schulen wurde vielfach der Unterricht digital durchgeführt – mithilfe von Lernplattformen, Lernmanagementsystemen, per E-Mail oder via Messenger-System oder Clouddienst. Teilweise auch in Kombination. Allerdings haben Rechercheaufgaben nur wenig zu einer Steigerung der Medienzeit beigetragen.

Hauptsächlich wird Unterhaltung als Grund der Mediennutzung genannt. 87% streamen regelmäßig Filme oder Serien, vor allem bei YouTube oder auf Netflix. Die durchschnittliche Online-Spielzeit beträgt 121 Minuten, wobei sie bei reiner Betrachtung männlicher Jugendlicher bei 159 Minuten liegt.

Durch die pandemiebedingten Einschränkungen fehlte vielen der persönliche Kontakt. So wurden z.B. WhatsApp und TikTok sehr häufig verwendet.

 

Weitere Informationen: JIM-Studie 2020SCHAU HIN.

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